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Dienstag, 1. November 2016

Usertracking und andere Online-Marketingmassnahmen

Jeder Klick, den ihr im Netz macht, wird analysiert und gekonnt für Werbemassnahmen verwendet! Von diesem Phänomen werden wir alle tagtäglich Zeuge. Wer von euch kennt es nicht, dass man im Internet surft und am Rand des Bildschirms der Staubsauger erscheint, welchen man sich letzte Woche auf deindeal.ch angeschaut und vielleicht gar gekauft hat. Digitales Marketing ist allgegenwärtig - und vor allem nicht mehr nur noch am Computer! Mehr zu Mobile Marketing finden Sie auf dem Blog von Bruno Bucher.


Onlinewerbung beeinflusst uns, ständig und überall. Am aufdringlichsten ist es gar, wenn man beispielsweise viele Geräte gekoppelt hat - Macbook, iPhone, iPad etc. Die lästigen Popups scheinen uns zu stalken. Wie lange dauert es wohl, bis das Produkt an der Türe klingelt? 

Aus diesem Grund haben wir uns dafür entschieden, die ganze Geschichte etwas auseinander zu nehmen und genauer zu untersuchen.

Internet Cookie

Source: http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Handy-Google-Datenschutz-Einstellungen-Apples-Safari-Browser-7321685.html



Ein Cookie ist eine Text-Zeichenfolge. Sie wird zusammen mit der aufgerufenen Website im Speicher des Browser sabgelegt. Ruft man zu einem späteren Zeitpunkt dieselbe Page wieder auf, dann sendet der Browser die Textdatei zurück an die Website. Die Seite erkennt dann diese Werte und weiss genau, was zuvor angeschaut wurde, für welche Produkte man sich interessiert hat und welches T-Shirt vielleicht bereits im virtuellen Warenkorb war. Die Cookies stellen also sicher, dass ein Nutzer wiedererkannt wird. Für dieses "Usertracking"  werden Web-Tools wie beispielsweise Google Analytics eingesetzt.


Hier noch ein Bild dazu, denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte:
Nutzerprofile im Internet
source: http://www.focus.de/fotos/so-entstehen-nutzerprofilebesucht-ein-user-eine-website-beginnen-datentracker-mithilfe-von-cookies-sein-verhalten-auf-der-seite-und-die-konfiguration-seiner-geraete-zu-analysieren-um-daraus-ein-profil-zu-erstellen_id_442234.html

Die Anbieter der Webseiten, aber auch Werbeunternehmen oder Suchmaschinen wie Google sind also stark daran interessiert, diese Daten zu erhalten. Denn aufgrund sogenannten Tracking Cookies können die Werbefirmen Nutzerprofile erstellen und gezielt Werbung schalten.




Zu den größten Profiteuren des Trackings zählen Onlineshops, so Focus.de. "Jeder Werbebanner ist ein kleiner Ansturm gegen den Kaufwiederstand. Man geht davon aus, dass nur etwa zwei Prozent aller Shopbesucher sofort etwas kaufen", so Norman Nötzold (Mitgründer und Technikchef von Quisma, Performance-Marketing-Agentur) (focus.de, 2013). Mit Cookies kann das Kaufverhalten stark beeinflusst werden.

Cookies
source: facebook.com (screenshot von privatem Profil)
Die Lebensdauer der Cookies ist sehr unterschiedlich, denn sie werden mit einem Verfallsdatum versehen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Cookies vom Browser zu entfernen. Ihr könnt bei eurem Browser - meist unter den Internetoptionen - die Browsing Histroy und allfällige Cookies löschen. Denn manchmal kann die Werbung echt nervig sein. Wirklich schützen davor kann man sich aber nicht - und illegal ist es auch nicht. Am besten einfach nicht zu starkt "verführen" lassen.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Burrito-Liefer-Drone - ein Überflieger oder die nächste disruptive Innovation?

In der ersten Lektion im Modul IMA1 haben wir gelernt, dass eine disruptive Innovation eine störende oder unterbrechende Erneuerung ist. Dies aber nicht unbedingt im negativen Sinne. Ein gutes Beispiel hierfür ist AirBnB. Aber auch im nachfolgenden Beispiel handelt es sich wohl eher um eine bahnbrechende Erfindung, eine neue Eroberung im technischen- und auch Foodmarkt...


An der technischen Universität von Virginia testen Studenten erstmals einen "Food-deliveryservice" mittels Google-Drone. Die Idee dahinter ist, einen Burrito (oder mit der Zeit wohl auch andere Speisen) bequem zum aktuellen Standort fliegen zu lassen, damit die Hungrigen nicht - alle um die selbe Zeit - in ein (Fast)foodrestaurant rennen müssen. Die Drone findet den Besteller mittels Mobilephone. Bequem und simpel!


Doch Google ist nicht die einzige Firma, die eine solche Idee verfolgt. Auch Amazon ist an dem technischen Fortschritt interessiert. Amazon tüftelt und testet ihr Modell in Cambridge, England.


Foto: The Daily Progress @ Twitter; source: http://www.businessinsider.de/video-google-project-wing-burrito-delivery-drones-in-action-x-alphabet-chipotle-2016-9?r=UK&IR=T


Es ist wichtig, dass sich Firmen an solchen Fortschritten beteiligen und diese im Auge behalten. Wir sind der Meinung, dass wenn diese Innovation Fuss fasst, enorme Potentiale für Firmen dahinter stecken. Der Standort von Benutzer dieses Services könnten genau bestimmt und so gezielt Marketing betrieben werden. Vielleicht sogar direkt auf das jeweilige Smartphone.


Wir als künftige Betriebsökonomen - und vielleicht einmal Inhaber einer eigenen Firma - werden die Geschichte jedenfalls weiterverfolgen!