- Zielgruppe kennen: An wen soll sich das Video richten? Gemäss sayitsimple.de funktioniert Werbung am besten, wenn sich die Zielgruppe mit der Nachricht identifizieren kann. Die Zielgruppe ist also jeder - die Strategie hierzu lautet "Niche down". Es ist wichtig, die Sprache der Kunden zu sprechen.
- Zweck des Videos: Welches Ziel will mit dem Video erreicht werden? Kundengewinnung? Kundenbindung? Marke / Unternehmen bekannt(er) machen? Dies nur einige Ideen hierzu...
- Kundennutzen: Es ist wichtig, dem/der Betrachter/in einen (persönlichen) Mehrwert zu bieten.
- Inhalte des Videos: Wie hebt sich das Unternehmen ab? Was sind die Vorteile bzw. die Alleinstellungsmerkmale für den Kunden? Es empfiehlt sich 3-5 wichtige aufzuzählen.
- Sprache oder Bild: Kann man sich Gesagtes oder Gezeigtes besser merken? Lösung: Es benötigt beides!
- Aufbau: Orientiert euch an einem Kundengespräch. Zu Beginn sollte die Aufmerksamkeit geweckt werden. Anschliessend muss versucht werden herauszufinden, wie dem "Gesprächspartner" - hier dem Zuschauer - geholfen werden kann, bevor man dann Vorteile aufzeigt. Zum Schluss wird dann um eine "Aktion" geboten.
Wir sind zwei Studierende der BFH für Wirtschaft und berichten hier über Erkenntnisse und Erfahrungen im Digital Marketing sowie Themen, welche uns beschäftigen. Have Fun!
Meine Blog-Liste
Montag, 21. November 2016
Videos statt Banner - wieso?
Die heutige Technologie ermöglicht es, mehr als nur Bilder zu veröffentlichen. Durch Videobotschaften können wichtige Informationen vermittelt und die Emotionen der (potentiellen) Kunden angesprochen werden. Wir leben in einer visuellen Kultur, die Digitalisierung ist allgegenwärtig. Es ist wichtig, dass die Unternehmen mit der Zeit gehen und den Anschluss nicht verpassen. Denn die Nachfrage nach visuellem Content ist vorhanden und wird durch die Social Media Plattformen tagtäglich grösser.
Vor ungefähr zwei Wochen erhielt ich folgendes Video via Whatsapp:
Kurze, flippige Videos statt Textwüsten. Die Migros macht's vor. Auf eine witzige Art, macht die Genossenschaft Werbung und greift Themen auf, welche viele von uns beschäftigen.
Bereits im Jahr 1996 erwähnte Bill Gates Content Marketing. "Content is king", so der Microsoft-Gründer. Videobotschaften gehören mittlerweile zu den effektivsten Instrumenten, vor allem in der Digitalen Welt. Denn eine Vielzahl von Menschen weltweit schauen täglich Online-Videos. Aber was sind die Vorteile und wie wirkt es wirklich?
Spannende, vor allem jedoch zielgruppenorientierte Inhalte, die auf Websites und E-Commerce-Plattformen platziert werden, stärken die Kundenbindung und fördern auf langfristige Sicht den positiven Imagetransfer (wuv.de, 2016). Zudem wird durch ein authentisches Video ein Vertrauensverhältnis geschaffen. Die Erinnerung an ein Bild ist viel leichter als an einen reinen Text, denn zwischen Betrachter und Bild findet eine schnelle Kontaktaufnahme statt. Die Kunden werden auf einer emotionalen Ebene angesprochen und das Gesehene bleibt länger im Gedächtnis.
Es ist auch erwiesen, dass Bilder eher erfasst werden als ein Text. Durch eine Audiovisualisierung kann die Botschaft effektiver an den Menschen vermittelt werden - die Transformation ist einfacher.
Gemäss bell&co. sind 90% der an das Gehirn übertragenen Informationen visuell und das Gehirn verarbeitet solche Informationen 60.000-mal schneller als einen Text. "Videos entfalten ihre Wirkung besonders durch ihre emotionale Ansprache", so der Blogger.
Ein weiterer Vorteil für die Videobotschaften ist, dass diese die Produkte und Services, oder auch das Unternehmen besser erklären kann.
Falls man sich also für - und dies ist praktisch ein Muss - eine Audiovisualisierung entscheidet, sollte aber im Vorhinein entschieden werden, was man mit dem Video bezwecken möchte bzw. was vermittelt werden soll. Folgende 6 Schritte sollten beachtet werden (sayitsimple.de, 2016):
Sonntag, 20. November 2016
Influencer Marketing - Ein Beispiel: Olympus
Der Begriff "Influencer Marketing" haben wir nun bereits einige Male im Unterricht angetroffen. Die Idee dahinter hat uns von Anfang an gepackt und wir finden den Aspekt des "für sich Werbung machen lassen" interessant, weshalb wir noch mehr darauf eingehen möchten:
Die Firma Olympus liefert ein gutes Beispiel für erfolgreiches Influencer Marketing. Tanja Mehler - Markenchefin bei Olympus - betreut als Marketing Manager "Europe Lifestyle Brands" seit etwas mehr als zwei Jahren ein Netzwerk aus rund 100 Influencern.
Es stellt sich hier nun die Frage: Was genau ist darunter zu verstehen?
Bei dieser Praktik werden Partner - oftmals Privatpersonen - gewonnen, welche für die Produkte einer Firma Werbung machen, indem sie auf ihren Blogs Erfahrungsberichte und Meinungen zu ausgewählten Produkte schreiben. Ziel ist dann, dass diese Personen das Verhalten potenzieller Käufer beeinflussen und sie bestenfalls zu Kunden machen. Deshalb das Wort Influencer, denn "to influence" heisst im Englichen nichts anderes als beeinflussen. Durch diese relativ kostengünstige Variante kann eine sehr grosse Zahl am Menschen erreicht werden. Man lässt also grundsätzlich andere für sich Werbung machen und die eigene Brand "pushen".
Bildnerisch dargestellt sieht das in etwa so aus:
Bei Olympus fliesst praktisch das gesamtes Mediabudget in Influencer Marketing - was uns überrascht. Gemäss Tanja Mehler sei es wichtig, dass die Influencer regelmässig zusammenkommen.
Wer eine solche Community unterhält, muss dafür sorgen, dass das Ganze nicht nur virtuell abläuft. Die Blogger sollen mit den Produkten und den anderen Bloggern etwas erleben, so entstehen die besten Storys zur Vermarktung von Produkten. Deshalb hat die Firma zum Launch der neuesten Kamera, der EPL 8, 50 europäische Influencer zu einer viertägigen Fotoreise nach Griechenland eingeladen - so wuv.de. Es resultiere eine Fotostrecke mit 19 Aufnahmen:
Welche Kriterien müssen die Blogger erfüllen, damit sie für Olympus arbeiten können? "Ganz oben steht die Begeisterung für die Marke", so Tanja Mehler. Aber auch Begeisterung für Mode an sich und natürlich für die Fotografie. Und für gute Qualität ist gesorgt! Olympus bietet den Influencern Workshops im Bereich der Fotografie an. Das Ziel ist es, mit den Bloggern gemeinsam zu wachsen. Authentizität eines jeden Bloggers ist das A und O. Und genau diese kreative Freiheit wird von den Bloggern von Olympus sehr geschätzt.
Gemäss der Markenchefin kann das Arbeiten mit Influencern auch Schwachstellen im Sortiment aufzeigen. "Mit hässlichen Kamerataschen und –straps kann man Fashion Blogger nicht begeistern", so Mehler. Aufgrund dieser Schwachstellen hat sie ein komplett neues Sortiment auf die Beine gestellt, mit über 50 Fashion Accessoires. Diese kamen bei den Bloggern gut an, was sich dann auch fürs Geschäft lohnt.
Montag, 14. November 2016
Inszenierung: ein Rezept
Die ersten zwei Reihen der Klasse schliessen die Augen. Alle warten gespannt darauf, wem auf die Schultern getippt wird... Die zwei Personen, welche ausgewählt werden, müssen aufstehen und singen....
Unterschiedliche Emotionen wurden in den Studentinnen und Studenten ausgelöst. Schlussendlich musste aber niemand singen. Das Ziel wurde jedoch erreicht:
Letzten Freitag hatten wir im Unterricht einen Gastvortrag zum Thema Inszenierung. Herr Röthlisberger von Habegger Studios stellte uns ihr Arbeitsgebiet vor: das Kreieren von Begegnungen. Seit rund 8 Jahren gestalten sie Erlebnisräume wie Museen, Erlebniswelten und mehr. Die Firma Habegger Group inszeniert Erlebnisse!
Heut zu Tage ist alles ein Erlebnis. "Alle" machen Produkte oder Events zum Erlebnis. Aber was ist ein Erlebnis und wie kreiert man dieses? So wird's gekocht...
Rezept
200g Emotionen
150g gemahlene Spannung
2 EL Risiko
Menschen nach belieben
eine Prise Spuren
Zubereitung der Inszenierung
Ein Erlebnis, welches in den Köpfen bleibt, kann man gemäss Röthlisberger inszenieren.
Wichtig sind folgende zwei Komponenten: die Zielgruppe und die Botschaft, welche vermittelt werden soll! Ein weiterer Bestandteil vom wecken der Emotionen ist, dass man sich nie in die Karten schauen lässt. Denn man kann Leute dazu bewegen, Emotionen zu haben, man weiss aber nie genau, was man auslöst.
Aber wie macht man Emotionen? Sehen, hören, fühlen riechen! Alle Sinne lösen etwas aus. Zudem sind beispielsweise die Ausrichtung eines Menschen auf einem Plakat oder die gewählten Farben wichtig. Auch ist es wichtig, die Grundmanipulationen zu beachten. Fotografiert man Menschen zum Beispiel von Oben herab, löst dies einen sogenannten "Jö-Effekt" aus. Wird das Foto von Unten aufgenommen, sieht das Motiv wie ein "Hero" aus.
Zu guter Letzt ist zu erwähnen, dass Musik eine starke emotionale Wirkung hat.
Man entscheidet also je nach Botschaft, welche "Bühne" man wählt bzw. wie man etwas darstellt.
Zu Beginn benötigt es eine sogenannte "Spannungsbadwanne"; ein erster kleiner Spannungsanstieg, der den Leuten etwas gibt, an dem sie sich festhalten können. Danach gilt es, diese erzeugte Neugier aufzubauen.
Eine Methode ist, dass man etwas nur bis zu einem gewissen Punkt erzählt und dann aufhört. Dieser "Schnitt" bezeichnet man als "Cliff hanger". Der/die Leser/in oder Zuhörer/in möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Aber auch ein Überraschungsmoment kann sehr effektiv sein. Etwas unerwartetes soll geschehen. Danach ist die Spannung um so grösser.
Bei einem Event kann man - gemäss Gastreferent - auch etwas persönliches erzählen. Dies wollten die Menschen meist wissen.
ä Guete!
Angst, Stress, Nervosität!
Emotionen
Letzten Freitag hatten wir im Unterricht einen Gastvortrag zum Thema Inszenierung. Herr Röthlisberger von Habegger Studios stellte uns ihr Arbeitsgebiet vor: das Kreieren von Begegnungen. Seit rund 8 Jahren gestalten sie Erlebnisräume wie Museen, Erlebniswelten und mehr. Die Firma Habegger Group inszeniert Erlebnisse!
200g Emotionen
150g gemahlene Spannung
2 EL Risiko
Menschen nach belieben
eine Prise Spuren
Ein Erlebnis, welches in den Köpfen bleibt, kann man gemäss Röthlisberger inszenieren.
- Dafür nimmt man zuerst die Emotionen (Gemütsbewegungen) wie Glück, Freude, Trauer, Angst, Schadenfreude oder andere...
![]() |
| source |
Wichtig sind folgende zwei Komponenten: die Zielgruppe und die Botschaft, welche vermittelt werden soll! Ein weiterer Bestandteil vom wecken der Emotionen ist, dass man sich nie in die Karten schauen lässt. Denn man kann Leute dazu bewegen, Emotionen zu haben, man weiss aber nie genau, was man auslöst.
Aber wie macht man Emotionen? Sehen, hören, fühlen riechen! Alle Sinne lösen etwas aus. Zudem sind beispielsweise die Ausrichtung eines Menschen auf einem Plakat oder die gewählten Farben wichtig. Auch ist es wichtig, die Grundmanipulationen zu beachten. Fotografiert man Menschen zum Beispiel von Oben herab, löst dies einen sogenannten "Jö-Effekt" aus. Wird das Foto von Unten aufgenommen, sieht das Motiv wie ein "Hero" aus.
Zu guter Letzt ist zu erwähnen, dass Musik eine starke emotionale Wirkung hat.
Man entscheidet also je nach Botschaft, welche "Bühne" man wählt bzw. wie man etwas darstellt.
- und mischt sie zusammen mit der Spannung gut um.
Zu Beginn benötigt es eine sogenannte "Spannungsbadwanne"; ein erster kleiner Spannungsanstieg, der den Leuten etwas gibt, an dem sie sich festhalten können. Danach gilt es, diese erzeugte Neugier aufzubauen.
Eine Methode ist, dass man etwas nur bis zu einem gewissen Punkt erzählt und dann aufhört. Dieser "Schnitt" bezeichnet man als "Cliff hanger". Der/die Leser/in oder Zuhörer/in möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Aber auch ein Überraschungsmoment kann sehr effektiv sein. Etwas unerwartetes soll geschehen. Danach ist die Spannung um so grösser.
![]() |
| source |
- Die 2 EL Risiko sind während des Umrührens beizugeben. (Wichtig: nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig.)
- Danach gilt es, die wichtigste Zutat hinzuzufügen: Mensch(en). Wichtig ist, dass diese Teil vom Erlebnis sind.
- Um die Inszenierung würzig zu machen und abzuschliessen, braucht es nun noch die Prise Spuren (Ankerpunkt).
Mittwoch, 9. November 2016
Social Media Strategie und die Selbstvermarktung im Internet
Strategie und Social Media
Während der Ausbildung an der BFH (Betriebsökonomie) wurde das Wort "Strategie" viel in den Raum geworfen.... Strategie! Ja was bedeutet Strategie? Herr Schmidt hat immer gesagt: "Strategie ist: das Richtige tun!" Meine (Shadya) Eselsbrücke war dazu - ein Ragusa essen! :)
Joke bei Seite: Es ist das Massnahmepaket der Unternehmung oder eines Individuums, welches benötigt wird, um die langfristigen Ziele zu erreichen.
Die Merkmale einer Strategie sind:
- Aussagen zum Tätigkeitsbereich bzw. der Umweltbeziehung (Scope)
- Aussagen über Ressourcen und Fähigkeiten, um die Ziele zu erreichen (Distinctive Competence)
- Aussagen über den Wettbewerbsvorteil (Competitive Advantage)
- Aussagen der Synergien, die durch Entscheidungen entstehen können
Nun, durch das Modul IMA1 haben wir das Wort mit Social Media in Verbindung gesetzt: Social-Meida-Strategie! Hierbei geht es darum, die digitalen Möglichkeiten gezielt zu nutzen, um sich einen Vorteil irgend einer Art zu schaffen. Wichtig ist aber auch hier, gezielt vor zu gehen. Ansonsten kann einem das Internet auch schaden - den der Elefant vergisst nie! Die Ziele sollten im vorhinein definiert sein. Auch wäre es wichtig zu wissen, welche Zielgruppe man ansprechen möchte, um dadurch entscheiden zu können, auf welcher Plattform man aktiv sein will und wie. Auch sollte man sich überlegen, was man vermitteln möchte. Verkörpert man ein Thema und wenn ja welches?
Uns war bewusst, dass es x Plattformen gibt, bei welchen man sich ein Profil erstellen, etwas posten, Werbung schalten oder sich vermarkten kann. Als wir aber dieses Bild im Internet gefunden habe, fielen uns unsere Unterkiefer regelrecht zu den Knien. War euch die Menge an Plattformen und Portals bewusst? Uns jedenfalls nicht.
Selbstvermarktung im digitalen Zeitalter
Bei so vielen verschiedenen Möglichkeiten mit verschiedenen Ideen und Angeboten dahinter, scheint es um so wichtiger, ein klares Ziel zu verfolgen. Um Social Media intelligent nützen zu können, benötigt es also auch eine Strategie. Es geht nicht darum, überall ein Profil zu haben, sondern darum, die richtigen Instrumente am richtigen Ort einzusetzen, um sich selber zu vermarkten. Genau so wichtig ist dabei, dass man - je nach Zielsetzung - eine eigene Community aufzubauen.
Aufbau der eigenen Community
Bevor man also planlos irgendwelche Accounts auf x-beliebigen Social Media Plattformen eröffnet, sollte man sich bewusst werden, wo man wieso aktiv sein will. Um diese Frage beantworten zu können, muss man die Ideen der Plattformen verstehen und begreifen. Es ist wichtig, dass das gewählte Tool zum eigenen Ziel passt.
Anschliessend geht es darum, sich zu überlegen, welche Inhalte man vermitteln möchte und wie man dies darstellt. Es geht hier um die Präsentation. Wichtig dabei ist, dass man weiss, wen man ansprechen will. Die Zielgruppe sollte also im Vorhinein definiert werden. Die Posts müssen inspirieren, ansprechen und fesseln.
Anhand der Likes, Feedbacks, Followers etc. - dies ist je nach Plattform unterschiedlich - kann die Strategie bzw. der Erfolg gemessen werden. Konnte man eine eigene Community aufbauen? Wird man verfolgt oder sollte man das Vorgehen überdenken...
Die 7 Schritte zum Aufbau der eigenen Community nach Weber könnt ihr detaillierter aus dem Blog unseres Dozenten entnehmen.
Um euch die Wahl der Plattformen etwas erleichtern zu können, möchten wir euch die Gängigsten kurz erläutern:
Die gängigsten Plattformen in der Schweiz
Eine Umfrage aus dem Jahr 2016 zeigt, dass Facebook in der Schweiz immer noch den grössten Marktanteil besitzt (statista.com, 2016):
Erstaunlich ist, dass Instagram nicht unter den Top 10 ist. Jedenfalls nicht bei Schweizer Privatpersonen. Denn bei den Unternehmen liegt die Foto-Datenbank auf Platz 8. Auch Xing und Blogger sind in der neben stehenden Statistik nicht aufgeführt, bei den Schweizern Unternehmen jedoch unter den Top 10. Aus diesem Grund werden wir auch diese - für uns sehr relevanten Portale - unter die Lupe nehmen.
Unsere Top 10 stellen sich wie folgt zusammen:
Facebook
Facebook ist mit über 850 Millionen Nutzern das grösste soziale Netzwerk der Welt. Es können Nutzerprofiele, Fanpages, Veranstaltungen und mehr erstellt werden. Die Plattform vereinfacht die Kommunikation weltweit. Zudem kann man Fotos und Erinnerungen austauschen, über Themen diskutieren und an Umfragen teilnehmen.
Facebook wird auch immer häufiger als Werbeplattform der Unternehmen benutzt. Das Portal verfügt nämlich über detaillierte Nutzerdaten und bietet günstige Werbeangebote an. Mit gezieltem Filtern ist es für ein Unternehmen aber auch für eine Privatperson einfach, bestimmte Gruppen zu erreichen und die eigene Community zu fördern.
Die Altersgruppe "20 - 29-Jährige" ist derzeit die grösste. In den letzten Jahren wurde aber auch die Gruppe "Ü50" grösser. Einen interessanten Artikel, aus welchem wir auch die Grafik haben, findet ihr hier.
Falls ihr also möglichst viele Leute ansprechen möchtet, ist Facebook sicherlich das Richtige.
Natürlich kann es aber auch gefährlich sein, einer solchen grossen Community anzugehören. Facebook ist in Besitz von beispielsweise "Whatsapp". Vergesst also nicht, dass all die Programme zusammen hängen und Daten untereinander ausgetauscht werden.
Tumblr
Bei Tumblr handelt es isich um eine Blogging-Plattform wie Blogger, welches wir auch für unseren IMA1-Blog benutzen. Nutzer können in Posts Texte, Bilder, Links und Videos veröffentlichen. Tumblr bietet das Veröffentlichen von selbst erstellten und fremden Inhalten (Reblogging) von Einträgen aus anderern Tumblr-Blogs (Wikipedia.com, 2016).
Entscheidet man sich also für ein Account auf dieser Plattform, verfolgt man wohl eher das Ziel, eigene Geschichten und Erfahrungen sowie Meinungen kund zu tun. Falls man noch keine Community aufgebaut hat, ist es schwierig, viele Menschen zu erreichen. Durch verschiedene Massnahmen wie "Labs" und sonstiges "teilen" kann der Bekanntheitsgrad jedoch erhöht werden.
Bei Pinterest können Nutzer Bilder an eine virtuelle Pinnwand heften. Dazu können sie ebenfalls eine Bildbeschreibung verfassen. Es handelt sich hierbei um ein Soziales Netzwerk für eine Fotocommunity. Das Bild kann - wie oben bei Tumblr - von jedem anderen Nutzer weiter geteilt werden. In diesem Fall lautet der Fachbegriff "Repinning".
Ein Vorteil von Pinterest ist sicherlich die Zusammenarbeit mit Twitter. Inhalte von Pinterest können direkt in den sogenannten Tweets dargestellt werden. Es wird keine weitere Schnittstelle benötigt.
Das Alter der Pinterest-Nutzer liegt - wie auch bei Tumblr - vor allem zwischen 25 - 34 Jahren (26%). Aber auch ältere Menschen verfolgen den Trend (absatzwirtschaft.de, 2014). Rund 7% der Community ist über 65 Jahre alt.
Die Plattform unterstützt einen Austausch verschiedener Hobbys und Kreationen. Ob Fashiontipps, Rezepte (das Auge isst ja schliesslich mit) oder Ferienempfehlungen - falls eine kreative Idee dahinter steckt und/oder das Ziel durch Bilderpost erreicht werden kann, ist Pinterest sicherlich das Richtige.
Twitter
Twitter wird vor allem auch in China, Indien und Nordamerika stark genutzt. Praktisch alle "Stars und Sternchen" tweeten. Dabei geht es, Kurznachrichten zu veröffentlichen. Bei Twitter handelt es sich um einen sogenannten Mikroblogging-Dienst. Durch die Zusammenarbeit mit Pinterest ist es auch möglich, Fotos und Videos zu posten. Twitter ist ein Sociales Netzwerk, welches oft auch als Online-Tagebuch definiert wird (wikipedia.org, 2016).
Im Jahr 2015 nutzten über 700'000 Personen in der Schweiz diese Plattform. Das 10 Jahre alte Unternehmen "hostet" Nutzer in jeder Alterskategorie.
Es empfiehlt sich auf diesem Portal einen Account zu erstellen, wenn man sich beruflich neu orientieren oder "networken" will. Die Altersverteilung ist der Grafik zu entnehmen.
LinkedIn bietet Folgende Funktionen:
Blogger
Blogger ist - wie Tumblr - eine Bloggingplattform. Sie gehört Google Inc. Das Ziel bzw. die Strategie kann dem Abschnitt "Tumblr" entnommen werden.
Instagram
YouTube
Will man also ein junges Zielpublikum erreichen, kreativ sein und die witzigen Möglichkeiten wie "Hundeohren" oder ein "Bamby" nutzen, erstellt man sich am besten ein Account.
Während der Ausbildung an der BFH (Betriebsökonomie) wurde das Wort "Strategie" viel in den Raum geworfen.... Strategie! Ja was bedeutet Strategie? Herr Schmidt hat immer gesagt: "Strategie ist: das Richtige tun!" Meine (Shadya) Eselsbrücke war dazu - ein Ragusa essen! :)
Die Merkmale einer Strategie sind:
- Aussagen zum Tätigkeitsbereich bzw. der Umweltbeziehung (Scope)
- Aussagen über Ressourcen und Fähigkeiten, um die Ziele zu erreichen (Distinctive Competence)
- Aussagen über den Wettbewerbsvorteil (Competitive Advantage)
- Aussagen der Synergien, die durch Entscheidungen entstehen können
Nun, durch das Modul IMA1 haben wir das Wort mit Social Media in Verbindung gesetzt: Social-Meida-Strategie! Hierbei geht es darum, die digitalen Möglichkeiten gezielt zu nutzen, um sich einen Vorteil irgend einer Art zu schaffen. Wichtig ist aber auch hier, gezielt vor zu gehen. Ansonsten kann einem das Internet auch schaden - den der Elefant vergisst nie! Die Ziele sollten im vorhinein definiert sein. Auch wäre es wichtig zu wissen, welche Zielgruppe man ansprechen möchte, um dadurch entscheiden zu können, auf welcher Plattform man aktiv sein will und wie. Auch sollte man sich überlegen, was man vermitteln möchte. Verkörpert man ein Thema und wenn ja welches?
![]() |
| source |
Bei so vielen verschiedenen Möglichkeiten mit verschiedenen Ideen und Angeboten dahinter, scheint es um so wichtiger, ein klares Ziel zu verfolgen. Um Social Media intelligent nützen zu können, benötigt es also auch eine Strategie. Es geht nicht darum, überall ein Profil zu haben, sondern darum, die richtigen Instrumente am richtigen Ort einzusetzen, um sich selber zu vermarkten. Genau so wichtig ist dabei, dass man - je nach Zielsetzung - eine eigene Community aufzubauen.
Bevor man also planlos irgendwelche Accounts auf x-beliebigen Social Media Plattformen eröffnet, sollte man sich bewusst werden, wo man wieso aktiv sein will. Um diese Frage beantworten zu können, muss man die Ideen der Plattformen verstehen und begreifen. Es ist wichtig, dass das gewählte Tool zum eigenen Ziel passt.
Die gängigsten Plattformen in der Schweiz
Eine Umfrage aus dem Jahr 2016 zeigt, dass Facebook in der Schweiz immer noch den grössten Marktanteil besitzt (statista.com, 2016):
![]() |
| source |
Facebook ist mit über 850 Millionen Nutzern das grösste soziale Netzwerk der Welt. Es können Nutzerprofiele, Fanpages, Veranstaltungen und mehr erstellt werden. Die Plattform vereinfacht die Kommunikation weltweit. Zudem kann man Fotos und Erinnerungen austauschen, über Themen diskutieren und an Umfragen teilnehmen.
Facebook wird auch immer häufiger als Werbeplattform der Unternehmen benutzt. Das Portal verfügt nämlich über detaillierte Nutzerdaten und bietet günstige Werbeangebote an. Mit gezieltem Filtern ist es für ein Unternehmen aber auch für eine Privatperson einfach, bestimmte Gruppen zu erreichen und die eigene Community zu fördern.
![]() |
| aktive Facebook Nutzer nach Alter |
Bei Tumblr handelt es isich um eine Blogging-Plattform wie Blogger, welches wir auch für unseren IMA1-Blog benutzen. Nutzer können in Posts Texte, Bilder, Links und Videos veröffentlichen. Tumblr bietet das Veröffentlichen von selbst erstellten und fremden Inhalten (Reblogging) von Einträgen aus anderern Tumblr-Blogs (Wikipedia.com, 2016).
Bei Pinterest können Nutzer Bilder an eine virtuelle Pinnwand heften. Dazu können sie ebenfalls eine Bildbeschreibung verfassen. Es handelt sich hierbei um ein Soziales Netzwerk für eine Fotocommunity. Das Bild kann - wie oben bei Tumblr - von jedem anderen Nutzer weiter geteilt werden. In diesem Fall lautet der Fachbegriff "Repinning".
Die Plattform unterstützt einen Austausch verschiedener Hobbys und Kreationen. Ob Fashiontipps, Rezepte (das Auge isst ja schliesslich mit) oder Ferienempfehlungen - falls eine kreative Idee dahinter steckt und/oder das Ziel durch Bilderpost erreicht werden kann, ist Pinterest sicherlich das Richtige.
Twitter wird vor allem auch in China, Indien und Nordamerika stark genutzt. Praktisch alle "Stars und Sternchen" tweeten. Dabei geht es, Kurznachrichten zu veröffentlichen. Bei Twitter handelt es sich um einen sogenannten Mikroblogging-Dienst. Durch die Zusammenarbeit mit Pinterest ist es auch möglich, Fotos und Videos zu posten. Twitter ist ein Sociales Netzwerk, welches oft auch als Online-Tagebuch definiert wird (wikipedia.org, 2016).
![]() |
| source |
Bei LinkedIn handelt es sich wohl um das grösste Netzwerk in Bezug auf Business. Die Plattform hat über 400 Millionen Nutzer. Es ist ein Networkingtool, mit welchem Sie Kontakte in Bezug mit dem Beruf knüpfen können. Zudem werden auf LinkedIn offene Stellen ausgeschrieben.
LinkedIn bietet Folgende Funktionen:
- Profil inkl. Lebenslauf in verschiedenen Sprachen erstellen (Privat und Unternehmen)
- Verlinkung der Seite
- Kontakte knüpfen
- "Fähigkeiten" beurteilen bzw. empfehlen
- Mitglieder empfehlen
- Bewerben
![]() |
| source |
Es ist zu erwähnen, dass es unterschiedliche Profiltypen gibt. Man kann für den Account zahlen oder sich gratis auf der Plattform anmelden.
Die Idee und der Nutzen von Xing ist in etwa gleich wie bei LinkedIn. Auch hier ist die Altersverteilung der Grafik zu entnehmen.
Blogger ist - wie Tumblr - eine Bloggingplattform. Sie gehört Google Inc. Das Ziel bzw. die Strategie kann dem Abschnitt "Tumblr" entnommen werden.
![]() |
| source |
Instagram ist - wie Pinterest - eine Fotocommunity. Hier können Fotos und Videos mit der Öffentlichkeit geteilt werden. Die Nutzerzahlen von Instagram steigen stetig. Momentan belaufen sich diese auf rund 500 Millionen (http://socialmedia-institute.com, 2016). Die User sind wiederum etwas Jünger und die Geschlechter sind ausgeglichen.
![]() |
| source |
Was man auf Instagram intelligent nutzen kann, sind die sogenannten "Hashtags". Es fällt einem also leicht, gezielt Gruppen zu erreichen. Postet man also ein Foto, welches mit Fitness zu tun hat, benötigt man nur einige Hashtags wie "#gym", "#Fitness", "#Bodybuilding" und schon erreicht man tausende von Usern. Denn das Hashtag ist auch wie ein Lexikon, man kann nach Begriffen suchen - und natürlich gefunden werden.
Die Begriffe "Content Marketing" und "Storytelling" haben hier eine ganz grosse Bedeutung.
Auch hier gelten also die gleichen Empfehlungen wie bei Pinterest - falls für die Zielerreichung Bilder wichtig sind, go for it!
Bei YouTube - Tochtergesellschaft der Google Inc. - handelt es sich um ein Videoportal. De User können kostenlos Videos ansehen, bewerten, kommentieren und eigene Videos hochladen. Es ist auch möglich, mit den selbst hergestellten Clips Geld zu verdienen. Pro 1000 Klickt bekommt man nämlich ca. Fr. 1.00.
Da diese Plattform (ebenso wie Blogger) mit Google verknüpft ist, bietet dies eine Vielzahl von Möglichkeiten. Youtube ist gigantisch. Wenn man also das Ziel verfolgt, viele Menschen zu erreichen und dies in Form eines Videos macht, ist YouTube genau das Richtige.
![]() |
| source |
Snapchat wird aussschliesslich auf Smartphones und Tablets verwendet. Es handelt sich hierbei um einen sogenannten "Instant-Messaging-Dienst". Die Fotos und Videobotschaften, aber auch die Nachrichten sind nur einige Sekunden sichtbar und löschen sich dann von selbst. Aber wie bereits in unserem anderen Post - ein Elefant vergisst nie - erwähnt: gelöscht ist nicht gelöscht. Es ist relativ einfach, versendete Dateien zu finden und wieder herzustellen. Aufgepasst also!
Snapchat ist vor allem bei den 18 - 24 jährigen hoch im Trend. Über 70% der Nutzer sind unter 35 Jahren. Dies bedeutet, dass ein Profil erstellt werden soll, wenn man ein eher jüngeres Zielpublikum erreichen möchte.
Will man also ein junges Zielpublikum erreichen, kreativ sein und die witzigen Möglichkeiten wie "Hundeohren" oder ein "Bamby" nutzen, erstellt man sich am besten ein Account.
Labels:
Blogger,
Community,
Facebook,
Instagram,
LinkedIn,
Pinterest,
Plattformen,
Selbstvermarktung,
Snapchat,
Social Media,
Social Media Strategie,
Strategie,
Tumblr,
Twitter,
Xing,
YouTube
Freitag, 4. November 2016
Neue Jobs dank Digitalisierung
Eine Befragung mit zwanzig Mitgliedsagenturen der Organisation Mediaagenturen (OMG) hat gezeigt, dass die Digitalisierung des Mediageschäfts neue Investitionsstrategien und neue Qualifikationen fordert. Vor allem die Bereiche Technologie und Data Analytics werden in Zukunft ausgebaut, um für das "Programmatic Advertising" gerüstet zu sein, so beginnt der Verlag Werben & Verkaufen GmbH.
Was ist Programmatic Advertising?
Auf Deutsch bedeutet dies "Programmatische Werbung". Es ist ein Begriff aus dem Bereich Onlinemarketing und bezeichnet den vollautomatischen und individualisierten Ein- und Verkauf von Werbeflächen in Echtzeit (wikipedia.org, 2016).
Es geht darum, auf der Basis der vorliegenden Nutzerdaten - welche durch Usertracking generiert wurden - gezielt auf den Nutzer zugeschnittene Werbebanner auszuliefern. Um mehr über Usertracking durch Cookies zu erfahren, verweisen wir Euch auf unseren Beitrag vom 1.11.2016.
Content Marketing
Bereits knapp einen Viertel des digitalen Media-Inventars der OMG-Mitgliedsagenturen werden gemäss Umfrage automatisiert eingekauft. Dieser Anteil soll im nächsten Jahr auf rund 32% steigen.
Aber auch unser Dozent Bruno Bucher hat einen Beitrag zu Content Marketing verfasst. Diesen finden Sie hier.
Neue Investitionsgebiete
Durch die Digitalisierung wird der Media- und Werbemarkt stark beeinflusst. Er ist einem stetigen Wandel ausgesetzt. Dies bedeutet Veränderungen in vielerlei Hinsichten. Beispielsweise werden sich die Kommunikationsziele verändern. Zahlen und Fakten zählen wieder mehr, die Imageförderung wieder weniger. Der Abverkauf (Ausverkauf der Produkte) wird mehr im Zentrum stehen.
Was ist Programmatic Advertising?
Auf Deutsch bedeutet dies "Programmatische Werbung". Es ist ein Begriff aus dem Bereich Onlinemarketing und bezeichnet den vollautomatischen und individualisierten Ein- und Verkauf von Werbeflächen in Echtzeit (wikipedia.org, 2016).
Es geht darum, auf der Basis der vorliegenden Nutzerdaten - welche durch Usertracking generiert wurden - gezielt auf den Nutzer zugeschnittene Werbebanner auszuliefern. Um mehr über Usertracking durch Cookies zu erfahren, verweisen wir Euch auf unseren Beitrag vom 1.11.2016.
Content Marketing
Bereits knapp einen Viertel des digitalen Media-Inventars der OMG-Mitgliedsagenturen werden gemäss Umfrage automatisiert eingekauft. Dieser Anteil soll im nächsten Jahr auf rund 32% steigen.
| source |
Aber auch Content Marketing wird an Bedeutung gewinnen. Ihr fragt euch jetzt vielleicht, was Content Marketing ist.
„Traditional marketing and advertising is telling the world you’re a rock star. Content Marketing is showing the world that you are one.”
6 Gründe für Content Marketing
- Neue Kunden & Leads anziehen
- auf Google gefunden werden (SEO-Tricks)
- Know-how-Führerschaft übernehmen
- Mehr Traffic auf Ihrer Website
- Mehr Markenpräsenz im Web
- Markenbotschafter gewinnen
Aber auch unser Dozent Bruno Bucher hat einen Beitrag zu Content Marketing verfasst. Diesen finden Sie hier.
Neue Investitionsgebiete
Durch die Digitalisierung wird der Media- und Werbemarkt stark beeinflusst. Er ist einem stetigen Wandel ausgesetzt. Dies bedeutet Veränderungen in vielerlei Hinsichten. Beispielsweise werden sich die Kommunikationsziele verändern. Zahlen und Fakten zählen wieder mehr, die Imageförderung wieder weniger. Der Abverkauf (Ausverkauf der Produkte) wird mehr im Zentrum stehen.
Die OMG-Agenturen investieren deshalb auch verstärkt in die Bereiche Beratung und Strategie, Markenverständnis sowie Content und Kreation. Gemäss der Befragung werden nämlich die Werbeausgaben der Online-Dienstleistern erhöht werden.
"Mit der zunehmenden Fragmentierung des Medienangebotes, dem grundlegenden Wandel des Mediennutzungsverhaltens und der enorm gestiegenen Komplexität des Mediageschäftes ist auch der Beratungsbedarf der Kunden stark gewachsen", sagt OMG-Geschäftsführer Klaus-Peter Schulz (WuV, 2016).
Zukunftsaussichten und Trends
Die Umfrage hat gezeigt, dass die Teilnehmenden mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung rechnen. Dies auch in der Werbebranche. Durch den steigenden Umsatz ihrer Agenturen können mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, da ein höherer Umsatz zu einer besseren Beschäftigungslage führt. Es wird angenommen, dass die Mediaagenturen im nächsten Jahr über 900 neue Mitarbeiter einstellen werden, davon rund 300 Berufseinsteiger. Vielleicht also auch jemand von Euch!?
Vor allem die Mediengattungen "online" und "mobile" werden zunehmen. Jedoch sind die Aussenwerbungen (Werbung im öffentlichen Raum) sowie die TV-Werbung nicht zu vernachlässigen.
Sehr wichtig sind aber nach wie vor Influencer Marketing und augmented reality. Denn wer von Euch hört nicht auch auf die Empfehlungen von Freunden und Bekannten oder liest Bewertungen im Internet? Mehr zu Earned Media findet Ihr auf diesem Beitrag.
Ziel des Influencer Marketing ist eine Marketing Strategie, um vom Einfluss und von der Reichweite wichtiger Meinungsmacher und Multiplikatoren zu profitieren. Das Ziel ist es, die Influencer (häufig Blogger oder Social Media Influencer) als Markenbotschafter zu gewinnen (Influma, 2016). Vielleicht suchen die Firmen also uns ;-).
"Mit der zunehmenden Fragmentierung des Medienangebotes, dem grundlegenden Wandel des Mediennutzungsverhaltens und der enorm gestiegenen Komplexität des Mediageschäftes ist auch der Beratungsbedarf der Kunden stark gewachsen", sagt OMG-Geschäftsführer Klaus-Peter Schulz (WuV, 2016).
Zukunftsaussichten und Trends
Die Umfrage hat gezeigt, dass die Teilnehmenden mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung rechnen. Dies auch in der Werbebranche. Durch den steigenden Umsatz ihrer Agenturen können mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, da ein höherer Umsatz zu einer besseren Beschäftigungslage führt. Es wird angenommen, dass die Mediaagenturen im nächsten Jahr über 900 neue Mitarbeiter einstellen werden, davon rund 300 Berufseinsteiger. Vielleicht also auch jemand von Euch!?
Vor allem die Mediengattungen "online" und "mobile" werden zunehmen. Jedoch sind die Aussenwerbungen (Werbung im öffentlichen Raum) sowie die TV-Werbung nicht zu vernachlässigen.
Sehr wichtig sind aber nach wie vor Influencer Marketing und augmented reality. Denn wer von Euch hört nicht auch auf die Empfehlungen von Freunden und Bekannten oder liest Bewertungen im Internet? Mehr zu Earned Media findet Ihr auf diesem Beitrag.
![]() |
| source |
Labels:
Bruno Bucher,
Content Marketing,
Digitalisierung,
Mediaagenturen,
neue Investitionsgebiete,
OMG,
Programmatic Advertising,
Standout,
Usertracking,
Verlag Werben und Verkaufen GmbH,
WuV
Mittwoch, 2. November 2016
Strategieoption Dialog und Innovation - ein Beispiel
In unserem Beitrag vom 24.10.2016 sprachen wir über Online-Marketing-Feature's und verschiedene Strategieoptionen. Wir zitierten Mike Schwede und zeigten verschiedene Möglichkeiten auf, wie eine Firma Werbung betreiben kann.
Aber ist diese Methode in den Chefetagen der Firmen bereits etabliert? Wir jedenfalls kennen nicht viele Unternehmen, welche eine solche Plattform betreiben. Den Leitsatz "Der Kunde ist König" kennen wohl alle und es stützen sich auch viele Dienstleister und Produzenten auf diesen. Die Frage ist jedoch, wie dies umgesetzt wird? Wie merkt ein Kunde, dass er König ist, dass er mitbestimmen kann und seine Bedürfnisse befriedigt werden sollen?
Nicht schlecht staunten wir also heute, als wir im Internet surften und einen Artikel über "Einhorn"-Schoki von Ritter Sport fanden. Glitzerstaub und Mädchenträume werden zur Realität: durch den Schoki-Riese! Die neue Sorte ist seit etwas mehr als 24 Stunden im Online-Shop erhältlich und ist gemäss wuv.de bereits jetzt ein Renner. "Der Online-Shop war zweitweise nicht mehr erreichbar.", so im Artikel.
Und wie kam der Schokoladenhersteller auf die Idee? Ritter Sport hat die Ideen und Wünsche der Kunden berücksichtigt. Auf der "Crowdsourcing Plattform" - was soviel heisst wie "Die Weisheit der Vielen" - sortenkreation.de hat das Unternehmen die Schokikonsumenten kreieren lassen. Durch die unzähligen Einreichungen von Ritter-Sport-Kunden haben die "kreativen Köpfe" der Firma schliesslich die Herstellung und Produktion der Sorte lanciert.
Für das Gestalten und Entwickeln der Kampangne und auch die anschliessende Vermarktung ist laut wuv.de die Agentur Elbkind verantwortlich.
Werbung für die Glitzerstaub-Schokolade wurde vor allem auch über mehrere Facebook-Gruppen gemacht. Und damit erreichten sie eine riesen Anzahl von Personen. Alleine die Gruppe "Einhörner und Glitzerstaub" zählt über 35'300 Anhänger. Die Community boomt und die Einhorn-Liebhaber(innen) flippen schier aus.
Das Unternehmen legt mit dieser neuen Lancierung ein innovatives und trendiges Image ab. Ritter Sport ist mit solchen Aktionen ein Trendsetter. "Zum anderen schaffen wir eine große Reichweite sowie Viralität, welche die Markenfaszination vergrößert und auch die genutzten Absatzkanäle stärkt", sagt Meike Heitker, Marketing Ritter Sport (wuv.de, 2016).
In unseren Augen hat Ritter Sport die Strategieoption gekonnt umgesetzt und ist hip und was Werbung, Innovation und Kundenorientiertheit anbelangt ganz weit vorne! In dem Sinne: viel Glitzerstaub und gutes Schoki-essen.
| source: PP-Präsentation M. Schwede |
Das Beispiel der Migipedia und ihrer Innovations- und Dialogstrategie fanden wir bereits während des Vortrages interessant und ist uns dementsprechend geblieben. Die Kunden können mitreden und bestimmen, ihre Wunschprodukte entwerfen und hoffen, dass diese produziert werden. Die Migros kann gezielt auf Wünsche eingehen, erhält Ideen und profitiert vom Verkauf der Kreationen. Eine Win-Win-Situation.
Aber ist diese Methode in den Chefetagen der Firmen bereits etabliert? Wir jedenfalls kennen nicht viele Unternehmen, welche eine solche Plattform betreiben. Den Leitsatz "Der Kunde ist König" kennen wohl alle und es stützen sich auch viele Dienstleister und Produzenten auf diesen. Die Frage ist jedoch, wie dies umgesetzt wird? Wie merkt ein Kunde, dass er König ist, dass er mitbestimmen kann und seine Bedürfnisse befriedigt werden sollen?
| source |
Und wie kam der Schokoladenhersteller auf die Idee? Ritter Sport hat die Ideen und Wünsche der Kunden berücksichtigt. Auf der "Crowdsourcing Plattform" - was soviel heisst wie "Die Weisheit der Vielen" - sortenkreation.de hat das Unternehmen die Schokikonsumenten kreieren lassen. Durch die unzähligen Einreichungen von Ritter-Sport-Kunden haben die "kreativen Köpfe" der Firma schliesslich die Herstellung und Produktion der Sorte lanciert.
Für das Gestalten und Entwickeln der Kampangne und auch die anschliessende Vermarktung ist laut wuv.de die Agentur Elbkind verantwortlich.
Werbung für die Glitzerstaub-Schokolade wurde vor allem auch über mehrere Facebook-Gruppen gemacht. Und damit erreichten sie eine riesen Anzahl von Personen. Alleine die Gruppe "Einhörner und Glitzerstaub" zählt über 35'300 Anhänger. Die Community boomt und die Einhorn-Liebhaber(innen) flippen schier aus.
Das Unternehmen legt mit dieser neuen Lancierung ein innovatives und trendiges Image ab. Ritter Sport ist mit solchen Aktionen ein Trendsetter. "Zum anderen schaffen wir eine große Reichweite sowie Viralität, welche die Markenfaszination vergrößert und auch die genutzten Absatzkanäle stärkt", sagt Meike Heitker, Marketing Ritter Sport (wuv.de, 2016).
In unseren Augen hat Ritter Sport die Strategieoption gekonnt umgesetzt und ist hip und was Werbung, Innovation und Kundenorientiertheit anbelangt ganz weit vorne! In dem Sinne: viel Glitzerstaub und gutes Schoki-essen.
Dienstag, 1. November 2016
Usertracking und andere Online-Marketingmassnahmen
Jeder Klick, den ihr im Netz macht, wird analysiert und gekonnt für Werbemassnahmen verwendet! Von diesem Phänomen werden wir alle tagtäglich Zeuge. Wer von euch kennt es nicht, dass man im Internet surft und am Rand des Bildschirms der Staubsauger erscheint, welchen man sich letzte Woche auf deindeal.ch angeschaut und vielleicht gar gekauft hat. Digitales Marketing ist allgegenwärtig - und vor allem nicht mehr nur noch am Computer! Mehr zu Mobile Marketing finden Sie auf dem Blog von Bruno Bucher.
Onlinewerbung beeinflusst uns, ständig und überall. Am aufdringlichsten ist es gar, wenn man beispielsweise viele Geräte gekoppelt hat - Macbook, iPhone, iPad etc. Die lästigen Popups scheinen uns zu stalken. Wie lange dauert es wohl, bis das Produkt an der Türe klingelt?
Aus diesem Grund haben wir uns dafür entschieden, die ganze Geschichte etwas auseinander zu nehmen und genauer zu untersuchen.
Source: http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Handy-Google-Datenschutz-Einstellungen-Apples-Safari-Browser-7321685.html
Ein Cookie ist eine Text-Zeichenfolge. Sie wird zusammen mit der aufgerufenen Website im Speicher des Browser sabgelegt. Ruft man zu einem späteren Zeitpunkt dieselbe Page wieder auf, dann sendet der Browser die Textdatei zurück an die Website. Die Seite erkennt dann diese Werte und weiss genau, was zuvor angeschaut wurde, für welche Produkte man sich interessiert hat und welches T-Shirt vielleicht bereits im virtuellen Warenkorb war. Die Cookies stellen also sicher, dass ein Nutzer wiedererkannt wird. Für dieses "Usertracking" werden Web-Tools wie beispielsweise Google Analytics eingesetzt.
Hier noch ein Bild dazu, denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte:
source: http://www.focus.de/fotos/so-entstehen-nutzerprofilebesucht-ein-user-eine-website-beginnen-datentracker-mithilfe-von-cookies-sein-verhalten-auf-der-seite-und-die-konfiguration-seiner-geraete-zu-analysieren-um-daraus-ein-profil-zu-erstellen_id_442234.html
Die Anbieter der Webseiten, aber auch Werbeunternehmen oder Suchmaschinen wie Google sind also stark daran interessiert, diese Daten zu erhalten. Denn aufgrund sogenannten Tracking Cookies können die Werbefirmen Nutzerprofile erstellen und gezielt Werbung schalten.
Zu den größten Profiteuren des Trackings zählen Onlineshops, so Focus.de. "Jeder Werbebanner ist ein kleiner Ansturm gegen den Kaufwiederstand. Man geht davon aus, dass nur etwa zwei Prozent aller Shopbesucher sofort etwas kaufen", so Norman Nötzold (Mitgründer und Technikchef von Quisma, Performance-Marketing-Agentur) (focus.de, 2013). Mit Cookies kann das Kaufverhalten stark beeinflusst werden.
Onlinewerbung beeinflusst uns, ständig und überall. Am aufdringlichsten ist es gar, wenn man beispielsweise viele Geräte gekoppelt hat - Macbook, iPhone, iPad etc. Die lästigen Popups scheinen uns zu stalken. Wie lange dauert es wohl, bis das Produkt an der Türe klingelt?
Aus diesem Grund haben wir uns dafür entschieden, die ganze Geschichte etwas auseinander zu nehmen und genauer zu untersuchen.
Source: http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Handy-Google-Datenschutz-Einstellungen-Apples-Safari-Browser-7321685.html
Ein Cookie ist eine Text-Zeichenfolge. Sie wird zusammen mit der aufgerufenen Website im Speicher des Browser sabgelegt. Ruft man zu einem späteren Zeitpunkt dieselbe Page wieder auf, dann sendet der Browser die Textdatei zurück an die Website. Die Seite erkennt dann diese Werte und weiss genau, was zuvor angeschaut wurde, für welche Produkte man sich interessiert hat und welches T-Shirt vielleicht bereits im virtuellen Warenkorb war. Die Cookies stellen also sicher, dass ein Nutzer wiedererkannt wird. Für dieses "Usertracking" werden Web-Tools wie beispielsweise Google Analytics eingesetzt.
Hier noch ein Bild dazu, denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

Die Anbieter der Webseiten, aber auch Werbeunternehmen oder Suchmaschinen wie Google sind also stark daran interessiert, diese Daten zu erhalten. Denn aufgrund sogenannten Tracking Cookies können die Werbefirmen Nutzerprofile erstellen und gezielt Werbung schalten.
Zu den größten Profiteuren des Trackings zählen Onlineshops, so Focus.de. "Jeder Werbebanner ist ein kleiner Ansturm gegen den Kaufwiederstand. Man geht davon aus, dass nur etwa zwei Prozent aller Shopbesucher sofort etwas kaufen", so Norman Nötzold (Mitgründer und Technikchef von Quisma, Performance-Marketing-Agentur) (focus.de, 2013). Mit Cookies kann das Kaufverhalten stark beeinflusst werden.
source: facebook.com (screenshot von privatem Profil)
Die Lebensdauer der Cookies ist sehr unterschiedlich, denn sie werden mit einem Verfallsdatum versehen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Cookies vom Browser zu entfernen. Ihr könnt bei eurem Browser - meist unter den Internetoptionen - die Browsing Histroy und allfällige Cookies löschen. Denn manchmal kann die Werbung echt nervig sein. Wirklich schützen davor kann man sich aber nicht - und illegal ist es auch nicht. Am besten einfach nicht zu starkt "verführen" lassen.
Abonnieren
Posts (Atom)

















